Web 3.0 das Web wird für Maschinen verständlich
Gerade ist Web 2.0 in aller Munde, Blogs, Online-Bilderdatenbanken wie flickr.com und google-maps fürs Marketing und für private Zwecke eingesetzt, beginnen die Arbeiten für Web 3.0, das semantische Web.
Eine umfassende Definition findet sich wie immer auf Wikipädia: Web 3.0
Kurz zusammengefasst:
Informationen sollen nicht nur von Menschen, sondern auch von Maschinen interpretiert werden können. Nicht nur das, sie sollen auch miteinander in Verbindung gebracht und verarbeitet werden können.
Bsp: Reise nach Paris
Maschinen sollen selbstständig Zugverbindungen und Alternativen wie Flugverbindungen und Hotels recherchieren und zusammenstellen können. Das kann mit den aktuellen Hilfsmitteln nur der Mensch. Eine sehr spannende Sache!
Österreichisches Forschungsprojekt ebsemantics
ebSemantics, ein Projekt der Wirtschaftskammer Österreich, der Österreich Werbung und anderen, soll die Vorteile des semantischen Web für die KMUs in Österreich ausloten. Im Teil 2 des Projektes geht es vor allem um die Tourismuswirtschaft. Nächstes Treffen der Arbeitsgruppe Tourismus: 16. April 2008
Auf in die Zukunft!
Heute bin ich über eine spannende Site gestolpert:
anet.at, die Site des Österreichischen Netzwerkes für etourismus, dessen Ziel es ist, “mit neuen Lösungen die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismuswirtschaft zu erhöhen und die führende Rolle österreichischer Anbieter im e-Tourismus zu stärken und auszubauen”.
Das Netzwerk wird mit Steuergeldern betrieben und veranstaltet:
den E-Tourismustag, an dem aktuelle Entwicklungen diskutiert werden
den CrystalWebAward für besonders gute Internetauftritte von Tourismusbetrieben
und Konferenzen zu verschiedenen Themen den E-Tourismus betreffend
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Klimaschutzbeiträge für Flugreisen
Das Medienthema 2007 im Tourismus war der Klimaschutz.
Der VIR (Verband Internetreisen Deutschland) hat die Klimaschutz-Initiative Atmosfair gestartet. Die Mitgliedsportale bieten freiwillige Klimaschutzbeiträge für Flugreisen an, die für Klimaschutzprojekte z.B. an Schulen verwendet werden.
Auf der Website des VIR gibt es mehr Info zu atmosfair und einen Online Emissionsrechner zur Berechnung der Emissionen einer Flugreise mit Eingabe von Start- und Zielflughafen.
Eine tolle Sache, die großen Zuspruch findet!
Online Reisemarkt nimmt zu
19,4 % des Umsatzes im deutschen Reisegeschäft entfielen 2007 auf das Online-Geschäft, für 2008 werden 22,5 % erwartet und für 2009 bereits 25,2 %. Das ergibt die Marktforschung des VIR Deutschland.
Der Verband Internet Reisevertrieb ist der Dachverband der deutschen Online-Reiseportale. Die Themenbereiche Sicherheit im Internet, Vertrauen, Transparenz und Qualitätsstandards sind die Hauptthemen des Verbandes, dem die größten deutschen Buchungsplattformen angehören.
Der aktuelle Report steht als pdf zum Gratisdownload bereit: “Daten und Fakten zum Online-Reisemarkt 2008″
Auf dieser Website findet man ständig interessante Forschungsergebnisse:
www.v-i-r.de/marktforschung-marktspiegel.html
Bio- und Pferdehof Stockner im neuem Design online!

www.pferdehof.at
Die Site zum Bibel-Atlas von National Geografic wurde auf der Leipziger Buchmesse mit Silber für Internetkommunikation ausgezeichnet.
www.biblica.de
Wirklich ein beeindruckendes Werk!
Gestaltung der Homepage Mehr Zeit für Graz

www.mehrzeitfuergraz.at
Ich war gerade bei einem Vortrag über die “Zukunft des Web-based Marketing: Eine Hewlett Packard und Silicon Valley Perspektive”.
Der Vortragende, Gastvortragender Prof. Dr. Juan P. Montermoso, hat in humorvoller Art und Weise – in amerikanischem Englisch und das hat wirklich sehr gut getan! – seine Ideen zur Zukunft des Web dargestellt.
Es wurden keine wirklich neuen Thesen vorgestellt:
- Mobile Geräte werden zunehmen
- Wir werden überall (drahtlose) Netzwerke zum Einstieg ins Internet vorfinden
- Die Datenverarbeitung (in Datenbanken) wird zunehmen
- SEO (Suchmaschinenoptimierung) wird wichtiger
- Web 2.0 Social Networks werden wichtiger
Interessant habe ich zwei Gedanken gefunden:
- Dr. Montermoso denkt, dass sich Privatpersonen in Zukunft ihre Daten vergüten lassen werden. (Anmerkung meinerseits: Heute geben wir unsere Konsumgewohnheiten sehr bereitwillig preis – siehe Kundenkarten bei Billa und Co.
- Sozialversicherungen könnten die Nummern, die sie uns zuweisen, in Zukunft auf Handys (“Cell phones” auf “richtig amerikanisch”) einspeichern und mit jeder Nummer eines zur Verfügung stellen. Dadurch werden wir im Endeffekt überall auffindbar …
Es wird auf jeden Fall spannend werden.
Übrigens: Veranstalter war die IBSS und es fand in Graz statt.
Ich sitze jetzt schon seit zwei Wochen und schreibe Texte.
Eigentlich schreibe ich gerne und leicht, aber jetzt kämpfe ich.
Denn diese Texte sollen:
- Gusto auf die Urlaubsregion machen
- internetgerecht sein, also am Bildschirm fertiggelesen werden
- suchmaschengerecht sein (alle wichtigen Keywords enthalten und nicht zuviel davon)
- und dann natürlich: schön sein.
Schon Johann Christian Günther, schlessischer Dichter hat es treffend beschrieben:
“Man lauert, sitzt und sinnt, verändert, schreibt, durchstreicht,
schmeißt Silb und Reim herum, versetzt, verwirft, vergleicht …”
Ich fühle mich verstanden ;-)
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Um zu schreiben muss ich lesen, lesen, lesen.
Das lese ich z.B. gerne: Stil und Inhalt sind interessant:
Der vierzehntägig erscheinende Newsletter des deutschen Duden-Verlages über Besonderheiten der deutschen Sprache. “Edutainment” pur, also Bildung UND Unterhaltung. Viel Spaß!
Eine wunderbare Website für kreative Geister, für zwischendurch, um Spaß zu haben:
eine riesige Leinwand im Web:
webcanvas.com
Einfach ausprobieren!
Das ist ein Beispiel für eine Web 2.0 Anwendung: jeder kann mitmachen, es wächst durch Beteiligung.